Google entdeckt erstmals KI-basierten Zero-Day-Exploit

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Willkommen im neuen, KI-geschwängerten Bedrohungszeitalter.

Gorodenkoff / Shutterstock

Die Google Threat Intelligence Group (GTIG) warnt davor, dass kriminelle Hacker mittlerweile KI einsetzen – sowohl, um Schwachstellen aufzuspüren, als auch um anschließend Malware zu entwickeln, die diese aktiv ausnutzt. Der Anlass: Im Rahmen der eingehenden Analyse einer Angriffskampagne prorussischer Hacker haben die Sicherheitsexperten nach eigenen Angaben erstmals einen KI-basierten Zero-Day-Exploit „in freier Wildbahn“ entdeckt.

The Google Threat Intelligence Group has detected the first known instance of a threat actor using an AI-developed zero-day exploit in the wild. While the attackers planned a wide-scale strike, our proactive counter-discovery may have prevented that from happening. This finding…

— News from Google (@NewsFromGoogle) May 12, 2026

System-Management-Tool ausgehebelt

„Unsere Analyse der mit dieser Kampagne verbundenen Schwachstellen identifizierte eine Zero-Day-Schwachstelle. Diese ist in einem Python-Skript implementiert und ermöglicht es, die Zwei-Faktor-Authentifizierung eines populären, webbasierten System-Management-Tools auf Open-Source-Basis zu umgehen“, so die Google-Sicherheitsexperten in einem (ausführlichen) Blogbeitrag.

Um welches Tool es sich dabei konkret handelt, ist derzeit nicht bekannt. Die betroffenen Parteien wurden jedoch über die Entdeckung informiert. (fm)

Dieser Artikel ist im Original bei unserer Schwesterpublikation Computersweden.se erschienen.

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