{"id":941,"date":"2024-11-22T09:20:00","date_gmt":"2024-11-22T09:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/?p=941"},"modified":"2024-11-22T09:20:00","modified_gmt":"2024-11-22T09:20:00","slug":"mafia-beratungsstelle-befurchtet-datenleck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/?p=941","title":{"rendered":"Mafia-Beratungsstelle bef\u00fcrchtet Datenleck"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"grid grid--cols-10@md grid--cols-8@lg article-column\">\n<div class=\"col-12 col-10@md col-6@lg col-start-3@lg\">\n<div class=\"article-column__content\">\n<div class=\"container\"><\/div>\n<div class=\"extendedBlock-wrapper block-coreImage undefined\">Mit der Mafia ist auch in Japan nicht zu spa\u00dfen.\n<p class=\"imageCredit\">Makhh | shutterstock.com<\/p>\n<\/div>\n<p>Werden pers\u00f6nliche Daten gestohlen, ist das f\u00fcr die Betroffenen alles andere als ein Vergn\u00fcgen. Geht es dabei allerdings um Aussteiger, Kontaktpersonen oder Opfer im Bereich der <a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/3558973\/polizeibehorden-hacken-kriminelles-netzwerk.html\">organisierten Kriminalit\u00e4t<\/a>, sind die potenziellen Folgen ungleich gravierender \u2013 dann kann es um Leib und Leben gehen.<\/p>\n<p>Was unter Umst\u00e4nden ein wenig weit hergeholt klingt, hat sich in der japanischen Pr\u00e4fektur Kumamoto (m\u00f6glicherweise) genau so abgespielt. Und zwar bei einer staatlichen Beratungsstelle, die sich der Gewaltpr\u00e4vention verschrieben hat. In dieser Funktion verspricht das \u201cViolence Prevention Movement Promotion Center\u201d Personen, die zum Beispiel mit der japanischen Mafiaorganisation Yakuza in Verbindung stehen (oder von ihr bedroht werden), kostenlose und vertrauliche Beratungsleistungen.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201cSorry?\u201d<\/h2>\n<p>Wie die Organisation nun auf <a href=\"https:\/\/www.kumamoto-boutsui.com\/\">ihrer Webseite mitteilt<\/a>, ist einer ihrer Angestellten Mitte November einem <a href=\"https:\/\/www.computerwoche.de\/article\/2766868\/erkennen-sie-internetbetrug.html\">Tech-Support-Scam<\/a> auf den Leim gegangen und hat dabei den Angreifern Remote-Zugang zu seinem Rechner gew\u00e4hrt. Zwar habe der Mitarbeiter seinen Fehler zeitnah bemerkt und umgehend die Strom- und Netzwerkversorgung seines Systems gekappt. \u201cAber wir k\u00f6nnen nicht ausschlie\u00dfen, dass personenbezogene Daten durchgesickert sind\u201d, gestehen die Verantwortlichen und warnen m\u00f6glicherweise betroffene Personen davor, auf Kontaktanfragen per E-Mail oder Telefon einzugehen, die vermeintlich von Mitarbeitern der Organisation ausgehen.\u00a0<\/p>\n<p>Wie in Japan \u00fcblich, enth\u00e4lt die Mitteilung auch eine explizite Entschuldigung. Die wirkt in diesem speziellen Fall allerdings noch unangebrachter als bei <a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/3560311\/casio-raumt-neuen-cyberangriff-ein.html\">anderen Gelegenheiten<\/a>: \u201cWir m\u00f6chten uns f\u00fcr die Unannehmlichkeiten entschuldigen, die den Betroffenen durch diesen Vorfall entstanden sind. Wir nehmen diese Angelegenheit sehr ernst und werden an unseren Sicherheitsma\u00dfnahmen arbeiten, um zu verhindern, dass sich ein Vorfall dieser Art wiederholen kann.\u201d<\/p>\n<p><strong>Sie wollen weitere interessante Beitr\u00e4ge rund um das Thema IT-Sicherheit lesen? <\/strong><a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/de\/newsletters\/signup\/\"><strong>Unser Newsletter<\/strong><\/a><strong> liefert Ihnen alles, was Sicherheitsentscheider und -experten wissen sollten, direkt in Ihre Inbox.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der Mafia ist auch in Japan nicht zu spa\u00dfen. Makhh | shutterstock.com Werden pers\u00f6nliche Daten gestohlen, ist das f\u00fcr die Betroffenen alles andere als ein Vergn\u00fcgen. 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