{"id":888,"date":"2024-11-19T13:33:13","date_gmt":"2024-11-19T13:33:13","guid":{"rendered":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/?p=888"},"modified":"2024-11-19T13:33:13","modified_gmt":"2024-11-19T13:33:13","slug":"verteidigungsminister-pistorius-vermutet-sabotage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/?p=888","title":{"rendered":"Verteidigungsminister Pistorius vermutet Sabotage"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"grid grid--cols-10@md grid--cols-8@lg article-column\">\n<div class=\"col-12 col-10@md col-6@lg col-start-3@lg\">\n<div class=\"article-column__content\">\n<div class=\"container\"><\/div>\n<div class=\"extendedBlock-wrapper block-coreImage undefined\">Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD): \u201cNiemand glaubt, dass diese Kabel aus Versehen durchtrennt worden sind.\u201d\n<p class=\"imageCredit\">Alexandros Michailidis \u2013 Shutterstock.com<\/p>\n<\/div>\n<p>Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius geht davon aus, dass Kabel zur Daten\u00fcbertragung in der Ostsee absichtlich besch\u00e4digt wurden. Man m\u00fcsse davon ausgehen, dass es sich um Sabotage handle, sagte der SPD-Politiker am Rande eines Treffens mit seinen EU-Amtskolleginnen und -kollegen in Br\u00fcssel. Beweise daf\u00fcr gebe es bislang aber nicht. Er betonte: \u201cNiemand glaubt, dass diese Kabel aus Versehen durchtrennt worden sind.\u201d<\/p>\n<p>Pistorius erg\u00e4nzte: \u201cVon daher m\u00fcssen wir konstatieren \u2013 ohne konkret zu wissen, von wem es kommt \u2013 dass es sich um eine hybride Aktion handelt.\u201d Das staatliche finnische Unternehmen Cinia hatte zuvor\u00a0<a href=\"https:\/\/www.cinia.fi\/en\/news\/a-fault-in-the-cinia-c-lion1-submarine-cable-between-finland-and-germany\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mitgeteilt<\/a>, dass ein Defekt an dem Untersee-Datenkabel C-Lion1 zwischen Finnland und Deutschland festgestellt worden sei und die Kommunikationsverbindungen \u00fcber das Kabel dadurch unterbrochen seien. Das finnische Au\u00dfenministerium und das Ausw\u00e4rtige Amt in Berlin zeigen sich \u201czutiefst besorgt\u201d.<\/p>\n<p>Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte in Berlin: \u201cWir nehmen diese hohe Bedrohungslage sehr, sehr ernst.\u201d Zu der Besch\u00e4digung des Kabels sei es in schwedischen Gew\u00e4ssern gekommen. \u201cWir sind als Beh\u00f6rden noch nicht beteiligt, haben aber Hilfe angeboten zur Unterst\u00fctzung.\u201d<\/p>\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kabel verl\u00e4uft teils \u00fcber gleiche Route wie Nord-Stream<\/h3>\n<p>C-Lion1 verl\u00e4uft auf einer L\u00e4nge von 1.173 Kilometern von der finnischen Hauptstadt Helsinki bis nach Rostock in Mecklenburg-Vorpommern, teils \u00fcber dieselbe Route wie die vor zwei Jahren zerst\u00f6rten Nord-Stream-Pipelines. Das Kabel ist im Fr\u00fchjahr 2016 in Betrieb genommen worden und das einzige Untersee-Datenkabel, das direkt von Finnland nach Mitteleuropa f\u00fchrt. Ein Sprecher des schwedischen Kommunikationsunternehmens Telia best\u00e4tigte zudem, dass ein Kabel zwischen Schweden und Litauen besch\u00e4digt worden sei.<\/p>\n<p>Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 und den durch Sabotage herbeigef\u00fchrten Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee im darauffolgenden September ist die Lage von kritischer Infrastruktur gerade in der Ostsee in den Fokus der \u00d6ffentlichkeit und insbesondere der Nato ger\u00fcckt. (<a href=\"https:\/\/www.cio.de\/ap\/rene-schmoel,395\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dpa\/rs<\/a>)<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD): \u201cNiemand glaubt, dass diese Kabel aus Versehen durchtrennt worden sind.\u201d Alexandros Michailidis \u2013 Shutterstock.com Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius geht davon aus, dass Kabel zur Daten\u00fcbertragung in der Ostsee absichtlich besch\u00e4digt wurden. 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