{"id":6022,"date":"2025-12-01T16:10:49","date_gmt":"2025-12-01T16:10:49","guid":{"rendered":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/?p=6022"},"modified":"2025-12-01T16:10:49","modified_gmt":"2025-12-01T16:10:49","slug":"bin-ich-teil-eines-botnets-jetzt-kostenlos-nachprufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/?p=6022","title":{"rendered":"Bin ich Teil eines Botnets? Jetzt kostenlos nachpr\u00fcfen"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"grid grid--cols-10@md grid--cols-8@lg article-column\">\n<div class=\"col-12 col-10@md col-6@lg col-start-3@lg\">\n<div class=\"article-column__content\">\n<div class=\"container\"><\/div>\n<div class=\"extendedBlock-wrapper block-coreImage undefined\">\n<p>Zu Weihnachten die Rechner der Verwandtschaft auf Botnet-Aktivit\u00e4ten \u00fcberpr\u00fcfen \u2013 der kostenlose GreyNoise IP Check machts m\u00f6glich.<\/p>\n<p class=\"imageCredit\">Jaiz Anuar \u2013 Shutterstock.com<\/p>\n<\/div>\n<p>Hacks greifen immer st\u00e4rker <a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/4073603\/die-meisten-unternehmen-sind-schlecht-auf-cyberattacken-vorbereitet.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unternehmen<\/a> an, weil die Beute in Form von L\u00f6segeld und Daten dort aussichtreicher ist als bei Privatpersonen. Das bedeutet jedoch nicht, dass eine Einzelperson kein lohnendes Opfer ist. Im Gegenteil \u2013 Computer von Individuen zu infizieren kann sich f\u00fcr Kriminelle auszahlen, insbesondere wenn sie <a href=\"https:\/\/www.computerwoche.de\/article\/2621788\/was-sind-botnetze-und-was-hilft-dagegen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Botnetze<\/a> oder Residential-Proxy-Netzwerke einrichten.<\/p>\n<p>Doch wie kann man herausfinden, ob der eigene Rechner infiziert ist, selbst ohne Vorkenntnisse und Fachwissen? Ein kostenloses Tool <a href=\"https:\/\/check.labs.greynoise.io\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GreyNoise IP Check<\/a> von GreyNoise Labs hilft zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob die eigene IP-Adresse bei sch\u00e4dlichen Scans erfasst wurde.<\/p>\n<p>Diese Vorsichtsma\u00dfnahme begr\u00fcnden die Experten so: \u201eManchmal installieren Nutzer wissentlich Software, die solche Aktionen ausf\u00fchrt, und verdienen damit ein paar Euro. H\u00e4ufiger jedoch schleicht sich Malware unbemerkt auf Ger\u00e4te ein, meist \u00fcber sch\u00e4dliche Apps oder Browsererweiterungen, und verwandelt diese im Hintergrund in Knotenpunkte in der Infrastruktur anderer.\u201c<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Analysieren und scannen<\/h2>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gibt es diverse M\u00f6glichkeiten, um festzustellen, ob jemand Teil eines sch\u00e4dlichen Botnetzes geworden ist, n\u00e4mlich, indem Ger\u00e4teprotokolle, Konfigurationen, Netzwerkverkehr und Aktivit\u00e4tsmuster analysiert werden. Ein Tool, das lediglich die IP-Adresse \u00fcberpr\u00fcft, sei aber die schonendste Methode, erkl\u00e4rt GreyNoise.<\/p>\n<p>Interessenten wird beim Besuch der IP-Check-Webseite, eines von drei m\u00f6glichen Ergebnissen angezeigt:<\/p>\n<p>Der Rechner ist sauber, es wurden also keine sch\u00e4dlichen Scan-Aktivit\u00e4ten festgestellt.<\/p>\n<p>Etwas Sch\u00e4dliches beziehungsweise Verd\u00e4chtiges wurde gefunden, die IP-Adresse wurde beim Scannen des Internets erfasst oder ist in der GreyNoice-Datenbank verzeichnet. User sollten Ger\u00e4te in ihrem Netzwerk \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Die IP-Adresse des Users geh\u00f6rt zu einem VPN, einem Unternehmensnetzwerk oder einem Cloud-Anbieter, und die Scan-Aktivit\u00e4t ist f\u00fcr diese Umgebungen normal.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Korrelationen zwischen Installationen und Scans<\/h2>\n<p>Wenn eine Aktivit\u00e4t mit der angegebenen IP-Adresse korreliert wird, zeigt die Plattform auch einen 90-t\u00e4gigen Verlauf an. Das soll helfen, einen potenziellen Infektionsherd zu identifizieren und Abwehrma\u00dfnahmen vornehmen.<\/p>\n<div class=\"extendedBlock-wrapper block-coreImage undefined\">\n<p>Bei einem positiven Befund wird eine Zeitleiste mit den Aktivit\u00e4ten der letzten 90 Tage ausgegeben.<\/p>\n<p class=\"imageCredit\">GreyNoise<\/p>\n<\/div>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">JSON-Option f\u00fcr Fortgeschrittene<\/h2>\n<p>F\u00fcr technisch versierte Nutzer bietet GreyNoise au\u00dferdem eine nicht authentifizierte, rate-limit-free JSON-API. Diese ist \u00fcber curl zug\u00e4nglich und kann in Skripte oder Pr\u00fcfsysteme integriert werden.<\/p>\n<p>Dies liefert strukturierte Daten zur fraglichen IP-Adresse, die in MDM-Systeme, VPN-Verbindungsskripte oder Netzwerk-Onboarding-Prozesse integriert werden k\u00f6nnen. Der Hersteller merkt an, dass Entwickler die Informationen in jeder beliebigen Programmiersprache verwenden k\u00f6nnen \u2013 solange ein curl-\u00e4hnlicher User-Agent vorhanden ist.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Weihnachten die Rechner der Verwandtschaft auf Botnet-Aktivit\u00e4ten \u00fcberpr\u00fcfen \u2013 der kostenlose GreyNoise IP Check machts m\u00f6glich. Jaiz Anuar \u2013 Shutterstock.com Hacks greifen immer st\u00e4rker Unternehmen an, weil die Beute in Form von L\u00f6segeld und Daten dort aussichtreicher ist als bei Privatpersonen. Das bedeutet jedoch nicht, dass eine Einzelperson kein lohnendes Opfer ist. 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