{"id":4537,"date":"2025-08-26T06:53:47","date_gmt":"2025-08-26T06:53:47","guid":{"rendered":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/?p=4537"},"modified":"2025-08-26T06:53:47","modified_gmt":"2025-08-26T06:53:47","slug":"das-kostet-ein-data-breach-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/?p=4537","title":{"rendered":"Das kostet ein Data Breach 2025"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"grid grid--cols-10@md grid--cols-8@lg article-column\">\n<div class=\"col-12 col-10@md col-6@lg col-start-3@lg\">\n<div class=\"article-column__content\">\n<div class=\"container\"><\/div>\n<div class=\"extendedBlock-wrapper block-coreImage undefined\"> width=&#8221;2028&#8243; height=&#8221;1141&#8243; sizes=&#8221;auto, (max-width: 2028px) 100vw, 2028px&#8221;&gt;Laut einer aktuellen Studie liegen die durchschnittlichen Kosten einer Datenpanne in Deutschland bei 3,87 Millionen Euro.\n<p class=\"imageCredit\">photoschmidt \u2013 shutterstock.com<\/p>\n<\/div>\n<p>Laut dem <a href=\"https:\/\/www.ibm.com\/reports\/data-breach\">aktuellen \u201eCost of a Data Breach\u201c- Report von IBM<\/a> sind die Kosten einer Datenpanne in Deutschland auf 3,87 Millionen Euro (ca. 4,03 Millionen Dollar) pro Vorfall gesunken \u2013 im Vorjahr lagen sie noch bei 4,9 Millionen Euro (ca. 5,31 Millionen Dollar). Auch weltweit sank der Durchschnittswert auf 4,44 Millionen Dollar pro Vorfall \u2013 und damit um neun Prozent. Die Breach-Kosten sind damit erstmals seit f\u00fcnf Jahren r\u00fcckl\u00e4ufig. Die Ergebnisse der Studie von IBM und dem Ponemon Institute basieren auf einer Analyse von 600 Breaches bei Organisationen auf der ganzen Welt. <\/p>\n<p>Dem Report zufolge geht dieser Kostentr\u00fcckgang darauf zur\u00fcck, dass Datenschutzverletzungen mittlerweile schneller identifiziert und einged\u00e4mmt werden. <\/p>\n<p>Die wesentlichen Ergebnisse im \u00dcberblick: <\/p>\n<p>Die durchschnittliche Zeit, bis eine Verletzung entdeckt und einged\u00e4mmt wird (einschlie\u00dflich der Wiederherstellung der Dienste) sank auf 241 Tage, was einer Verringerung um 17 Tage gegen\u00fcber dem <a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/3495333\/ibm-studie-kosten-fur-datenlecks-erreichen-neuen-hochststand.html\">Bericht von 2024<\/a> entspricht.<\/p>\n<p>Phishing-Angriffe waren mit 16 Prozent die am h\u00e4ufigsten gemeldete Ursache f\u00fcr Datenverletzungen. Kompromittierungen in der Lieferkette stiegen zum zweit h\u00e4ufigsten Angriffsvektor (15 Prozent) auf und \u00fcberholten damit kompromittierte Anmeldedaten.<\/p>\n<p>Eric O\u2019Neill, ehemaliger FBI-Mitarbeiter und jetzt nationaler Sicherheitsstratege <a>bei NeXasure.ai, erkl\u00e4rt gegen\u00fcber CSO, dass es schwierig sei, mehr als eine fundierte Sch\u00e4tzung der Kosten von Datenschutzverletzungen abzugeben. <\/a><\/p>\n<p>\u201eDie Variablen \u2013 Umfang der Datenschutzverletzung, Rechtsstreitigkeiten, Abhilfema\u00dfnahmen, Betriebsunterbrechungen, Reputationssch\u00e4den und regulatorische Strafen \u2013 sind zu zahlreich und unvorhersehbar, um genaue Berechnungen anzustellen\u201c, erkl\u00e4rt O\u2019Neill. \u201eDie Zahlen von IBM sind zwar wertvoll, um Trends zu erkennen. Aber es sind immer noch eher Sch\u00e4tzungen als exakte Messungen.\u201c<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Regionale Kosten<\/strong><\/h2>\n<p><a>Trotz des globalen R\u00fcckgangs zeigt sich in den USA ein anderer Trend: Die gesch\u00e4tzten Kosten stiegen bis 2025 auf 10,22 Millionen Dollar, was einem Anstieg von 9 Prozent gegen\u00fcber den Sch\u00e4tzungen f\u00fcr 2024 entspricht. Dieser Anstieg ist laut der IBM- Studie zum Teil auf strengere regulatorische Strafen und steigende Kosten f\u00fcr die Erkennung zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/a><\/p>\n<p>Der Nahe Osten, der f\u00fcr den Bericht Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate ber\u00fccksichtigt hat, lag mit 7,29 Millionen US-Dollar auf Platz 2 der 16 untersuchten L\u00e4nder und Regionen.<\/p>\n<p>Kanada (4,84 Millionen US-Dollar) und Gro\u00dfbritannien (4,14 Millionen Dollar) bleiben unter den Top 10 der am st\u00e4rksten betroffenen L\u00e4nder, w\u00e4hrend die ASEAN-Staaten (3,67 Millionen US-Dollar), <a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/1309403\/australian-government-back-on-top-5-sectors-with-most-reported-data-breaches.html\">Australien<\/a> (2,55 Millionen US-Dollar) und Indien (2,51 Millionen US-Dollar) unter den Top 15 zu finden sind.\u00a0<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Breaches nach Branchen<\/strong><\/h2>\n<p>Das Gesundheitswesen ist mit 7,42 Millionen Dollar nach wie vor die Branche mit den mit Abstand h\u00f6chsten Kosten pro Versto\u00df, trotz eines R\u00fcckgangs gegen\u00fcber dem Vorjahreswert von 9,77 Millionen Dollar.<\/p>\n<p>Angreifer sch\u00e4tzen weiterhin die personenbezogenen Daten (PII) von Patienten und nehmen diese ins Visier, da sie f\u00fcr Identit\u00e4tsdiebstahl, Versicherungsbetrug und andere Finanzdelikte verwendet werden k\u00f6nnen. Verst\u00f6\u00dfe im Gesundheitswesen dauerten mit 279 Tagen am l\u00e4ngsten, bis sie entdeckt und einged\u00e4mmt wurden \u2013 mehr als f\u00fcnf Wochen l\u00e4nger als im globalen Durchschnitt.<\/p>\n<p>Die weltweit durchschnittlichen Kosten pro Versto\u00df, geordnet nach Branche:<\/p>\n<div class=\"overflow-table-wrapper\"><strong>Branche<\/strong><strong>2025<\/strong><strong>2024<\/strong><strong>Ver\u00e4nderung<\/strong>Gesundheitswesen7,42 Millionen Dollar9,77 Millionen Dollar-24%Finanzwesen5,56 Millionen Dollar6,08 Millionen Dollar-8,6 % \u00a0Industrie5, 00 Millionen Dollar5,56 Millionen Dollar-10 % \u00a0Energie4,83 Millionen Dollar5,29 Millionen Dollar-8,7 %Technologie4,79 Millionen Dollar5,45 Millionen Dollar-12 % \u00a0Pharmaindustrie4,61 Millionen Dollar5,10 Millionen Dollar-9,7 % \u00a0Professionelle Dienstleistungen4,56 Millionen Dollar5,08 Millionen Dollar-10 %Unterhaltung4,43 Millionen Dollar4,09 Millionen Dollar+8,3 % \u00a0Medien4,22 Millionen Dollar3,94 Millionen Dollar+7,1 % \u00a0Gastgewerbe4,03 Millionen Dollar.3,82 Millionen Dollar+5,5 % <\/div>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kostenintensive Reputationssch\u00e4den<\/strong><\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/571857\/the-emotional-stages-of-a-data-breach-how-to-deal-with-panic-anger-and-guilt.html\">Reputationssch\u00e4den<\/a> sind in vielerlei Hinsicht nicht messbar und geh\u00f6ren nach wie vor zu den gr\u00f6\u00dften Kostenfaktoren nach einer Datenschutzverletzung, erkl\u00e4rt Allie Mellen, Senior Analyst bei Forrester: \u201eLetztendlich ist das Vertrauen der Kunden sehr leicht zu zerst\u00f6ren und sehr schwer wieder aufzubauen.\u201c<\/p>\n<p>Bob Dutile, Chief Commercial Officer bei UST, stimmt zu: \u201eDie Kosten einer Datenschutzverletzung machen sich in der Regel in relativen Wettbewerbsver\u00e4nderungen am Markt bemerkbar. Unternehmen stellen fest, dass ihre Marke nicht mehr denselben Preisaufschlag erzielen kann, die Kosten f\u00fcr die Kundengewinnung steigen und Marktanteile gehen verloren. Bei b\u00f6rsennotierten Unternehmen spiegelt sich die kurzfristige Einsch\u00e4tzung der Kostenauswirkungen in der Aktienkursentwicklung wider.\u201c<\/p>\n<p>Wie ein Unternehmen auf eine Datenschutzverletzung reagiert und dar\u00fcber kommuniziert, kann gro\u00dfen Einfluss auf die Reputation nehmen, wie Forrester-Analystin Mellen feststellt: \u201eEs gibt M\u00f6glichkeiten, das Vertrauen von Verbrauchern und Kunden zu erhalten, insbesondere durch Transparenz und Empathie. Wenn Sie versuchen, die Sache unter den Teppich zu kehren oder zu verheimlichen, wird das das Vertrauen weitaus st\u00e4rker beeintr\u00e4chtigen als die Datenschutzverletzung selbst.\u201c<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ausfallkosten k\u00f6nnen in die Millionen gehen<\/strong><\/h2>\n<p>Betriebsausf\u00e4lle nach einem IT-Sicherheitsvorfall k\u00f6nnen je nach Ausma\u00df und Dauer der Ausfallzeit und der Technologieabh\u00e4ngigkeit des Unternehmens erhebliche Kosten verursachen. Fast alle in der Studie untersuchten Unternehmen litten unter Betriebsunterbrechungen, die durchschnittlich 100 Tage dauereten.<\/p>\n<p>\u00a0\u201eOftmals f\u00fchrt eine Sicherheitsverletzung nicht dazu, dass ein Unternehmen komplett offline geht, aber auch das kann passieren. Je mehr kritische Systeme ausfallen, desto h\u00f6her sind die Kosten\u201c, erkl\u00e4rt Jason Hicks, Field CISO bei Coalfire.<\/p>\n<p>Die Fertigungsindustrie verf\u00fcge in dieser Hinsicht tendenziell \u00fcber die besten Messgr\u00f6\u00dfen, da die Kosten pro Minute bei einem Ausfall einer Fertigungsstra\u00dfe relativ einfach zu berechnen seien, so der Sicherheitsexperte. Er f\u00fcgt hinzu: \u201eWin gro\u00dfes Fertigungsunternehmen kann das t\u00e4glich Millionen kosten. In anderen Branchen ist dies schwieriger zu beziffern. Aber es gibt Modelle, mit denen sich ein realistischer Wert f\u00fcr jede Branche ermitteln l\u00e4sst.\u201c<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Regulierung und Rechtsstreitigkeiten erh\u00f6hen die Kosten<\/strong><\/h2>\n<p>Aufgrund immer strengerer Datenschutzgesetze drohen Unternehmen bei Verst\u00f6\u00dfen hohe Geldstrafen, Vergleichszahlungen und sonstige, juristische Kosten.<\/p>\n<p>Laut dem IBM-Bericht musste ein Drittel der Unternehmen aufgrund von Verst\u00f6\u00dfen gegen Vorschriften Geldstrafen bezahlen. US-Unternehmen zahlten hierbei die h\u00f6chsten Strafen, was die Gesamtkosten f\u00fcr Verst\u00f6\u00dfe in die H\u00f6he trieb.<\/p>\n<p>\u201eRegulierte Branchen leiden nicht nur unter den unmittelbaren Kosten f\u00fcr die Reaktion auf Schwachstellen, , sondern auch unter den langfristigen Auswirkungen zus\u00e4tzlicher Strafen durch ihre Aufsichtsbeh\u00f6rden und gerichtlicher Vergleiche\u201c, f\u00fchrt Nick Stark von Guidehouse aus. \u201eWas die Kosten pro Datenschutzverletzung angeht, liegen regulierte Branchen wie Gesundheitswesen und Finanzdienstleistung in der Regel an erster und zweiter Stelle. Sie m\u00fcssen h\u00f6here Strafen f\u00fcr Verst\u00f6\u00dfe zahlen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Untersuchung und Entscheidung dauern oft Jahre, bis das betroffene Unternehmen eine finanzielle Einigung mit den betroffenen Parteien erzielen kann.\u201c <a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/574681\/paypal-sued-for-negligence-in-data-breach-that-affected-35000-users.html\">Rechtskosten<\/a> seien laut Stark einer der gr\u00f6\u00dften Ausgabenposten f\u00fcr Unternehmen bei Datenschutzverletzungen. \u201eUnternehmen verf\u00fcgen selten \u00fcber die erforderlichen Rechts- und Datenschutzkenntnisse im eigenen Haus. Um die Vorschriften einzuhalten, m\u00fcssen sie externe Berater beauftragen, die die Meldung leiten.\u201c<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Rolle der Cyberversicherung<\/strong><\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/3492620\/versicherungsanforderungen-so-bereiten-sich-cisos-auf-cyberversicherungen-vor.html\">Cyberversicherungen<\/a> sind eine M\u00f6glichkeit f\u00fcr Unternehmen, die finanziellen Risiken von Datenschutzverletzungen zu mindern. Der starke Anstieg der Pr\u00e4mien f\u00fcr Cyberversicherungen <a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/3537205\/cyber-insurance-price-hikes-stabilize-as-insurers-expect-more-from-cisos.html\">hat sich in letzter Zeit stabilisiert<\/a>, aber selbst Unternehmen, die versichert sind, m\u00fcssen nach einer Datenschutzverletzung mit zus\u00e4tzlichen Kosten rechnen. Ein deutlicher Kostenfaktor wird laut dem Guidehouse-Experten die Erh\u00f6hung der Pr\u00e4mien sein.<\/p>\n<p>\u201eEinige Unternehmen berichten von Pr\u00e4mienerh\u00f6hungen von etwa 200 Prozent nach einer Sicherheitsverletzung\u201c, so Stark.<\/p>\n<p>Versicherer f\u00fchren au\u00dferdem mehr Deckungsbeschr\u00e4nkungen ein, was bedeutet, dass Unternehmen selbst mit einer Police f\u00fcr bestimmte Kosten im Zusammenhang mit Sicherheitsverletzungen finanziell haftbar sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich h\u00e4lt Mellen die Vorstellung, dass Policen Unternehmen eine vollst\u00e4ndige, finanzielle Erholung nach einem Cyberangriff erm\u00f6glichen, f\u00fcr t\u00f6richt. \u201eIn der Realit\u00e4t werden damit nicht alle Kosten im Zusammenhang mit Cyberangriffen jeglicher Art gedeckt. In unserer Erfahrung decken einige Versicherer derzeit nicht einmal Ransomware im Rahmen ihrer Leistungen ab\u201c,<\/p>\n<p>\u201eEin weiterer zu ber\u00fccksichtigender Faktor ist, dass Cyberversicherungsanbieter in der Regel \u00fcber eine Liste zugelassener Dienstleister wie Anw\u00e4lte und Forensikunternehmen verf\u00fcgen\u201c, erg\u00e4nzt Hicks.<\/p>\n<p>Wenn der bevorzugter Anbieter nicht auf dieser Liste steht, m\u00fcssten Unternehmen wechseln. . \u201eDies kann <a>kostspielig<\/a><a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/#_msocom_5\">[FM5]<\/a>\u00a0 sein, da Unternehmen h\u00e4ufig ihre bestehenden Dienstleister nutzen, um Rabatte zu erzielen\u201c, sagt Hicks.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr weigerten sich mehr Unternehmen (63 Prozent) als im Vorjahr (59 Prozent) L\u00f6segeld zu zahlen. Die durchschnittlichen Kosten eines Ransomware-Vorfalls wurden in der Studie jedoch weiterhin auf 5,08 Millionen Dollar gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Zudem meldeten weniger Ransomware-Opfer ihre Angriffe den Strafverfolgungsbeh\u00f6rden <a>\u2013 40 Prozent der Unternehmen in diesem Jahr taten dies gegen\u00fcber 53 Prozent im Vorjahr.<\/a><a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/#_msocom_6\">[FM6]<\/a>\u00a0<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fachkr\u00e4ftemangel treibt Breach-Kosten<\/strong><\/h2>\n<p>Der Mangel an Fachkr\u00e4ften im Bereich Cybersicherheit stellt die Branche seit Jahren vor Herausforderungen. Der diesj\u00e4hrige Bericht ergab, dass 48Prozent der Unternehmen einen hohen Mangel an Sicherheitskenntnissen hatten, gegen\u00fcber 53 Prozentim Vorjahr.<\/p>\n<p>Laut dem aktuellen Bericht von IBM ist der Mangel an Sicherheitskenntnissen einer der gr\u00f6\u00dften Kostenverst\u00e4rker bei Datenverletzungen. Die durchschnittlichen zus\u00e4tzlichen Kosten f\u00fcr Datenverletzungen liegen deshalb bei 1,57 Millionen Dollar.<\/p>\n<p>Wenn unzureichendes Sicherheitspersonal mit h\u00f6heren Kosten f\u00fcr Datenverletzungen einhergeht, sollten Unternehmen Mellens Warnung vor den Auswirkungen einer schlecht gehandhabten Datenverletzung auf die Mitarbeiter beachten.<\/p>\n<p>Laut dem Bericht war die Einf\u00fchrung eines DevSecOps-Ansatzes f\u00fcr die Softwareentwicklung der wichtigste Faktor zur Senkung der Kosten f\u00fcr Datenschutzverletzungen, noch vor dem Einsatz von KI und Machine Learning. Die Nutzung einer <a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/524286\/what-is-siem-security-information-and-event-management-explained.html\">SIEM-Plattform (Security Information and Event Management)<\/a> zur Erkennung und Reaktion auf Bedrohungen rundete die Top 3 der wichtigsten Faktoren ab.<\/p>\n<p>Jedes f\u00fcnfte Unternehmen (20 Prozent) gab an, dass es aufgrund von Sicherheitsvorf\u00e4llen im Zusammenhang mit der <a><\/a><a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/article\/3964282\/cisos-no-closer-to-containing-shadow-ais-skyrocketing-data-risks.html\">v nicht genehmigten Nutzung von KI-Tools<\/a><a href=\"https:\/\/www.csoonline.com\/#_msocom_7\">[FM7]<\/a>\u00a0 eine Sicherheitsverletzung erlitten hat. Laut dem Bericht entwickelt sich versteckte KI zu einem Faktor, der neben Sicherheitsverletzungen in der Lieferkette und der Komplexit\u00e4t von Sicherheitssystemen zu den Hauptursachen f\u00fcr steigende Kosten durch Sicherheitsverletzungen z\u00e4hlt.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>KI und Automatisierung<\/strong><\/h2>\n<p>Angesichts des Personal- und Fachkr\u00e4ftemangels setzen CISOs zunehmend auf KI und Automatisierung, um diese L\u00fccke zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Laut dem aktuellen Bericht von IBM beliefen sich die durchschnittlichen Kosteneinsparungen pro Sicherheitsverletzung f\u00fcr Unternehmen, die KI- und Automatisierungstools f\u00fcr die Sicherheit einsetzen, auf 2,22 Millionen Dollar, gegen\u00fcber 1,76 Millionen Dollar im Jahr 2023.<\/p>\n<p>KI kann riesige Datenmengen in Echtzeit durchsuchen, verd\u00e4chtiges Verhalten melden und sogar sofort Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung ergreifen \u2013 oft bevor ein menschlicher Analyst reagieren kann.<\/p>\n<p>\u201eDas ist der Unterschied zwischen einer Reaktion innerhalb von Stunden und einer Reaktion innerhalb von Tagen, was zu geringeren Kosten f\u00fchrt\u201c, sagt <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/craig-watt-2b5555207\/?originalSubdomain=uk\">Craig Watt<\/a>, Threat Intelligence Analyst bei Quorum Cyber. \u201eAber KI kann Sicherheitsverletzungen immer noch nicht vollst\u00e4ndig verhindern.\u201c<\/p>\n<p>Watt f\u00fcgt hinzu: \u201eAutomatisierung kann zwar Zeit gewinnen, aber sie verhindert noch nicht die weitreichenden finanziellen Folgen.\u201c<\/p>\n<p>Ensar Seker, CISO beim Anbieter von Bedrohungsinformationsplattformen SOCRadar, stimmt zu, dass Sicherheits-KI und Automatisierung die Reaktionszeiten bei Sicherheitsverletzungen effektiv verk\u00fcrzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>KI-bezogene Sicherheitsverletzungen<\/strong><\/h2>\n<p>Sicherheitsvorf\u00e4lle, die die KI-Infrastruktur eines Unternehmens betreffen, sind bislang noch begrenzt. Im Durchschnitt meldeten 13 Prozent der Unternehmen Sicherheitsverletzungen, die ihre KI-Modelle oder -Anwendungen betrafen. Aber unter den Unternehmen, die einen KI-bezogenen Sicherheitsvorfall erlebt haben, fehlten fast allen (97 Prozent) angemessene KI-Zugriffskontrollen.<\/p>\n<p>Die h\u00e4ufigsten dieser Sicherheitsvorf\u00e4lle ereigneten sich in der KI-Lieferkette durch kompromittierte Apps, APIs oder Plug-ins. Diese Vorf\u00e4lle hatten manchmal einen Dominoeffekt: Sie f\u00fchrten zu einer umfassenderen Kompromittierung von Daten (in 60 Prozent der F\u00e4lle) und zu Betriebsunterbrechungen (31 Prozent).<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vorbereitung ist der Schl\u00fcssel zum Management der Kosten von Datenverletzungen<\/strong><\/h2>\n<p>Die Zahl Unternehmen, die nach einer Verletzung in Sicherheit investieren wollen, ist weltweit deutlich zur\u00fcckgegangen (49 Prozent im Jahr 2025 gegen\u00fcber 63 Prozent im Jahr 2024). Weniger als die H\u00e4lfte davon werden sich auf KI-gesteuerte Sicherheitsl\u00f6sungen oder -dienste konzentrieren.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von den konkreten Kosten sind sich die Experten einig, dass Vorbereitung der Schl\u00fcssel zur Minderung der finanziellen Auswirkungen einer Verletzung ist.<\/p>\n<p>\u201eEine schnellere Reaktion auf Vorf\u00e4lle ist nach wie vor ein klarer Faktor f\u00fcr die Senkung der Kosten einer Verletzung\u201c, sagt Dutile von UST. \u201eDie schlimmsten Verluste sind diejenigen, die lange Zeit unentdeckt bleiben oder nur langsam oder ineffektiv bek\u00e4mpft werden.\u201c<\/p>\n<p>Moderne Cybersicherheit erfordert eine Denkweise, die davon ausgeht, dass es irgendwann zu einer erfolgreichen Datenverletzung kommen wird, f\u00fcgt Mellen von Forrester hinzu.<\/p>\n<p>\u201eUnter diesen Bedingungen m\u00fcssen Unternehmen herausfinden, wie sie damit umgehen wollen, und ihre Widerstandsf\u00e4higkeit aufbauen, um besser und schneller reagieren zu k\u00f6nnen\u201c Dabei gehe es nicht nur um die Sicherheitsfunktion, sondern um die gesamte Organisation, einschlie\u00dflich der Marketing- und Vertriebsabteilungen. \u201eEin Unternehmen muss seinen Kunden zeigen, dass Probleme so schnell und effektiv wie m\u00f6glich beheben will\u201c, fordert die Forrester-Expertin. (jm)<\/p>\n<p><a><\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>width=&#8221;2028&#8243; height=&#8221;1141&#8243; sizes=&#8221;auto, (max-width: 2028px) 100vw, 2028px&#8221;&gt;Laut einer aktuellen Studie liegen die durchschnittlichen Kosten einer Datenpanne in Deutschland bei 3,87 Millionen Euro. photoschmidt \u2013 shutterstock.com Laut dem aktuellen \u201eCost of a Data Breach\u201c- Report von IBM sind die Kosten einer Datenpanne in Deutschland auf 3,87 Millionen Euro (ca. 4,03 Millionen Dollar) pro Vorfall gesunken \u2013 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":4538,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-4537","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-education"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4537"}],"collection":[{"href":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4537"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4537\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4538"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4537"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4537"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4537"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}