{"id":1729,"date":"2025-01-31T08:30:12","date_gmt":"2025-01-31T08:30:12","guid":{"rendered":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/?p=1729"},"modified":"2025-01-31T08:30:12","modified_gmt":"2025-01-31T08:30:12","slug":"behorden-schalten-grose-cybercrime-foren-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cybersecurityinfocus.com\/?p=1729","title":{"rendered":"Beh\u00f6rden schalten gro\u00dfe Cybercrime-Foren ab"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"grid grid--cols-10@md grid--cols-8@lg article-column\">\n<div class=\"col-12 col-10@md col-6@lg col-start-3@lg\">\n<div class=\"article-column__content\">\n<div class=\"container\"><\/div>\n<div class=\"extendedBlock-wrapper block-coreImage undefined\"> width=&#8221;4171&#8243; height=&#8221;2346&#8243; sizes=&#8221;(max-width: 4171px) 100vw, 4171px&#8221;&gt;Die weltweit gr\u00f6\u00dfte Handelsplattformen f\u00fcr Cybercrime im Internet ist offline.\n<p class=\"imageCredit\">Cheryl-Annette Parker \u2013 shutterstock.com<\/p>\n<\/div>\n<p>Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt haben zwei Cybercrime-Foren mit Millionen Nutzern abgeschaltet. Nach Angaben der Beh\u00f6rden handelte es sich um die weltweit gr\u00f6\u00dften Handelsplattformen f\u00fcr Cybercrime im Internet. Mehr als zehn Millionen Nutzer sollen auf den Plattformen \u201cnulled.to\u201d und \u201ccracked.io\u201d unterwegs gewesen sein.<\/p>\n<p>Im Rahmen einer international abgestimmten Operation unter F\u00fchrung der deutschen Beh\u00f6rden sei man gemeinsam mit Strafverfolgungsbeh\u00f6rden aus den USA, Australien, Spanien, Griechenland, Rum\u00e4nien, Italien und Frankreich gegen die Plattformen und ihre Betreiber vorgegangen. Die Beh\u00f6rden nahmen nach eigenen Angaben acht Menschen, die \u201cunmittelbar am Betrieb der kriminellen Handelsplattformen mitgewirkt haben sollen\u201d fest.<\/p>\n<p>Darunter auch zwei Deutsche im Alter von 29 und 32 Jahren. Einer von ihnen wohnt demnach in Spanien, der andere im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein. Bei beiden bestehe der Verdacht des gewerbsm\u00e4\u00dfigen Betreibens krimineller Handelsplattformen \u2013 im Falle einer Verurteilung droht ihnen eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Daneben werden auch eine 27 Jahre alte Frau und weitere M\u00e4nner im Alter von 21 bis 29 Jahren verd\u00e4chtigt.<\/p>\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Handel mit Schadsoftware<\/h3>\n<p>Insgesamt wurden sieben Durchsuchung durchgef\u00fchrt, teilten Generalstaatsanwaltschaft und BKA mit. Dabei beschlagnahmten die Ermittler 67 Ger\u00e4te, darunter 17 Server, zw\u00f6lf Accounts und zw\u00f6lf kriminell genutzte Domains in zehn L\u00e4ndern. Letztlich wurden die Plattformen abgeschaltet.<\/p>\n<p>Zudem wurden ein Zahlungsdienstleister sowie ein Hosting-Dienst vom Netz genommen, die unmittelbar zum Wirtschaftsgeflecht der Plattformen geh\u00f6rten. \u00dcberdies beschlagnahmten die Beh\u00f6rden Verm\u00f6genswerte im mittleren sechsstelligen Bereich.<\/p>\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Handel auf Plattform diente Hackerangriffen<\/h3>\n<p>Die Plattformen seien unter anderem f\u00fcr den Handel mit Programmen benutzt worden, etwa zur Vorbereitung oder Durchf\u00fchrung von\u00a0Hacking-Angriffen\u00a0oder f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung ausgesp\u00e4hter Daten von Institutionen und Unternehmen.<\/p>\n<p>Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) erkl\u00e4rte dazu: \u201cDas ist ein erneuter bedeutender Schlag gegen die internationale Cyberkriminalit\u00e4t.\u201d Damit seien zwei gro\u00dfe Plattformen unter anderem f\u00fcr Schadsoftware und kriminelle Hacking-Werkzeuge mit jeweils rund f\u00fcnf Millionen Nutzerkonten vom Netz genommen worden.<\/p>\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zweiter Fall: Shop \u201cHeartSender\u201d zugemacht<\/h3>\n<p>Ebenfalls bekannt wurde heute, dass Ermittler in den Niederlanden gemeinsam mit dem amerikanischen FBI einen wichtigen Webshop f\u00fcr Cyberverbrecher au\u00dfer Betrieb gesetzt haben. \u00dcber den Shop \u201cHeartSender\u201d seien weltweit Software f\u00fcr Internet-Betrug und auch Millionen Zugangsdaten verkauft worden, teilte die Polizei im s\u00fcdniederl\u00e4ndischen \u2018s Hertogenbosch mit. 39 Server und zahlreiche Dom\u00e4nen wurden sichergestellt.<\/p>\n<p>Der Webshop hatte unter mehreren Namen auf YouTube und anderen sozialen Medien f\u00fcr seine Produkte geworben wie \u201cSender\u201d, \u201cScampages\u201d oder \u201cCookie grabbers\u201d. Damit konnten Cyberkriminelle massenhaft Spam oder sogenannte Phishing-Mails versenden. Wer hinter dem Webshop steckt, machte die Polizei nicht bekannt. Es sei eine internationale Bande, die sehr professionell operiere. (<a href=\"https:\/\/www.cio.de\/ap\/rene-schmoel,395\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dpa\/rs<\/a>\/kk)<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>width=&#8221;4171&#8243; height=&#8221;2346&#8243; sizes=&#8221;(max-width: 4171px) 100vw, 4171px&#8221;&gt;Die weltweit gr\u00f6\u00dfte Handelsplattformen f\u00fcr Cybercrime im Internet ist offline. Cheryl-Annette Parker \u2013 shutterstock.com Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt haben zwei Cybercrime-Foren mit Millionen Nutzern abgeschaltet. Nach Angaben der Beh\u00f6rden handelte es sich um die weltweit gr\u00f6\u00dften Handelsplattformen f\u00fcr Cybercrime im Internet. 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